Schädlingsbefall in Reinickendorf melden: das zuständige Gesundheitsamt
Ein Rattenbefall in Reinickendorf gehört zum Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf, nicht zu einer landesweiten Stelle. Hier stehen der Name der Dienststelle, die Anschrift in der Teichstraße, die drei Wege dorthin und die elf Ortsteile, für die das gilt. Und der Hinweis, dass die Amtsseite selbst zu Schädlingen schweigt.
Das Wichtigste zuerst
- Zuständig ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf. Das Serviceportal des Landes führt die Stelle als Infektionsschutz, Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz.
- Die Meldung geht an gesundheitsaufsicht@reinickendorf.berlin.de oder an (030) 90294-5068. Die Anschrift lautet Teichstraße 65, 13407 Berlin.
- Die Reinickendorfer Amtsseite nennt Schädlinge und Ratten an keiner Stelle. Dass diese Dienststelle zuständig ist, ergibt sich hier nur aus dem Serviceportal des Landes.
- Der Bezirk hat elf Ortsteile, seit Borsigwalde am 24. April 2012 dazukam. Maßgeblich ist die Lage des befallenen Objekts.
- Belegte Nachbarschaften: im Süden Mitte mit Wedding und Gesundbrunnen, im Osten Pankow, wo die Grenze mitten durch die alte Ortslage Rosenthal läuft.
Wohin die Meldung in Reinickendorf geht
Eine Anschrift, drei Wege, und eine Lücke auf der Amtsseite, die man kennen sollte.
Das Bezirksamt Reinickendorf führt die Aufgabe im Gesundheitsamt. Welchen Namen der Fachbereich trägt, hängt davon ab, wo man nachschlägt. In der Gliederung der Bezirksseite steht Hygiene, Umweltmedizin und Infektionsschutz. Die Seite des Fachbereichs selbst ist mit Infektionsschutz, Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz überschrieben, und der Kontaktkasten darauf ist schlicht mit Gesundheitsaufsicht beschriftet. Das Serviceportal des Landes benennt die zuständige Stelle für Reinickendorf so wie die Fachbereichsseite. Wir geben alle drei Bezeichnungen wieder, statt eine davon zur richtigen zu erklären. Für die Meldung ist das ohne Folgen: Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind auf allen Seiten dieselben.Quelle 1Quelle 2Quelle 3
Die Anschrift lautet Teichstraße 65, 13407 Berlin. Die Übersichtsseite des Gesundheitsamts nennt dazu Haus 1 und 4, die Seite des Fachbereichs nur Haus 1. Telefonisch ist die Gesundheitsaufsicht unter (030) 90294-5068 zu erreichen, das Fax steht unter (030) 90294-5049, die E-Mail-Adresse lautet gesundheitsaufsicht@reinickendorf.berlin.de. Wer hinfährt: das Amt nennt als nächste Haltestellen U Paracelsus-Bad an der U8 in 0,3 Kilometer Entfernung, S Alt-Reinickendorf an der S25 in 0,8 Kilometer und die Bushaltestelle Lübener Weg der Linie 122. Sprechzeiten für diesen Fachbereich veröffentlicht das Amt nicht.Quelle 1Quelle 2
Eine Besonderheit, die wir nicht glätten: die Reinickendorfer Amtsseite nennt Schädlinge, Schädlingsbekämpfung oder Ratten an keiner Stelle. Sie beschreibt für den Fachbereich das Masernschutzgesetz, die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz und die Aktion Saubere Hände, und die Übersichtsseite des Gesundheitsamts führt sieben Fachbereiche auf, von denen keiner Schädlingsbekämpfung nennt. Dass für eine Schädlingsmeldung genau diese Dienststelle zuständig ist, ergibt sich hier ausschließlich aus dem Serviceportal des Landes, das Reinickendorf mit derselben Anschrift, derselben Telefonnummer und derselben E-Mail-Adresse als zuständige Stelle ausweist. Wer auf der Amtsseite sucht und nichts findet, sucht also nicht falsch.Quelle 1Quelle 2Quelle 3
- 01An die Reinickendorfer Gesundheitsaufsicht meldenPer E-Mail an gesundheitsaufsicht@reinickendorf.berlin.de, telefonisch unter (030) 90294-5068 oder per Post an Bezirksamt Reinickendorf, Gesundheitsamt, Teichstraße 65, 13407 Berlin.
- 02Die vier Angaben mitschickenUnter erforderliche Unterlagen steht im Serviceportal des Landes das Wort keine. Als relevante Angaben nennt es dagegen den Ort der Sichtung, den Eigentümer des Grundstücks, die Kontaktdaten der meldenden Person und eine fotografische Dokumentation. Wer diese vier Punkte in die Mail an die Teichstraße schreibt, hat alles beisammen, was das Land verlangt.
- 03Den Vordruck des Landes nutzen, wenn Sie einen wollenDas Land führt einen Vordruck mit dem Titel Schädlingsbefall melden. Einen Online-Dienst, mit dem sich die Meldung im Browser absenden ließe, weist das Serviceportal zu dieser Leistung nicht aus.
- 04Gleichzeitig eine Fachkraft beauftragenDie Beauftragung steht neben der Meldung und nicht danach. Die Verordnung verlangt beides unverzüglich.
- 05Beginn und Abschluss nachmeldenMit der ersten Meldung ist der Vorgang nicht erledigt. Was noch dazugehört, steht unten im Abschnitt über Unterlagen und Abschluss.
Was das Bezirksamt Reinickendorf nicht veröffentlicht, steht hier auch nicht: ein eigenes Reinickendorfer Meldeformular neben dem Vordruck des Landes, eine Frist, in der das Amt antwortet, und eine Sprechstunde für Schädlingsmeldungen. Wer darauf angewiesen ist, fragt es beim Anruf gleich mit ab.Quelle 1
Elf Ortsteile, und wo die Reinickendorfer Zuständigkeit endet
Nicht der Wohnsitz des Eigentümers entscheidet, sondern die Lage des befallenen Objekts.
Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt des Bezirks, in dem das befallene Objekt liegt. Für ein Objekt in Reinickendorf ist deshalb das Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf zuständig, auch wenn der Eigentümer in Köpenick wohnt und die Hausverwaltung ihren Sitz in Mitte hat. Das ist die häufigste Fehlmeldung.Quelle 26
- Reinickendorf. Der namensgebende Ortsteil, 10,5 Quadratkilometer, 72.902 Einwohner. Hier steht das Verwaltungsgebäude in der Teichstraße, an das die Meldung geht.
- Tegel. 33,7 Quadratkilometer, 33.439 Einwohner, am Tegeler See mit der Greenwichpromenade.
- Wittenau. 5,9 Quadratkilometer, 20.460 Einwohner. Benannt nach Peter Witte, 1822 bis 1902, dem Amts- und Gemeindevorsteher des damaligen Dorfs Dalldorf.
- Borsigwalde. Am 24. April 2012 zum elften Ortsteil erklärt, vorher Teil von Wittenau. 2,09 Quadratkilometer, 6.911 Einwohner. Den Namen trägt der Ort, seit das bis dahin einheitliche Dalldorf am 14. Oktober 1905 durch königlichen Erlass in Wittenau und Borsigwalde geteilt wurde.
- Märkisches Viertel. Seit 1999 der zehnte Ortsteil, 3,2 Quadratkilometer. Die Großsiedlung entstand in den sechziger Jahren. Der Zahlenkasten der Bezirksseite nennt 35.365 Einwohner, ihr Fließtext rund 50.000.
- Heiligensee. 10,7 Quadratkilometer, 17.681 Einwohner. Das ursprüngliche Dorf liegt auf einer Halbinsel zwischen der Havel und dem namensgebenden Heiligensee, dazu kommt die Binnendünenlandschaft Baumberge.
- Frohnau. Von 1908 bis 1910 durch die Berliner Terrain-Centrale als Gartenstadt angelegt, 7,8 Quadratkilometer, 17.151 Einwohner, hoch im Norden des Bezirks.
- Hermsdorf. 6,1 Quadratkilometer, 16.678 Einwohner, durchzogen vom Fließtal, einem Naturschutzgebiet am Tegeler Fließ.
- Konradshöhe. 1865 gegründet, 2,2 Quadratkilometer, 6.063 Einwohner. Dazu gehören Tegelort und die 1920 eingemeindete Siedlung Jörsfelde.
- Lübars. Nach Angabe des Bezirksamts das älteste Dorf Berlins, in dem heute noch Landwirtschaft betrieben wird. 5,0 Quadratkilometer, 4.982 Einwohner.
- Waidmannslust. Seit 1945 eigenständiger Ortsteil, 2,3 Quadratkilometer, 10.056 Einwohner.
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Im Süden grenzt Reinickendorf an Mitte, und dort ist die Grenze besonders unübersichtlich. Das Bezirksamt Mitte schreibt zu seinem Ortsteil Wedding, im Norden liege Reinickendorf und im Nordosten Pankow. Zu Gesundbrunnen schreibt es, der Ortsteil werde im Norden und Osten von den Bezirken Reinickendorf und Pankow umgeben, und nennt die Grenze straßenweise: Louise-Schroeder-Platz, Reginhardstraße, Ritterlandweg, Provinzstraße, Kühnemannstraße, die Trasse der Nordbahn und der Mauerpark. Wer dort wohnt, liest an der Hausnummer nicht ab, welches Amt zuständig ist. Liegt das Objekt südlich dieser Linie, ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Mitte zuständig und nicht die Teichstraße.Quelle 16Quelle 17
Im Osten grenzt Reinickendorf an Pankow, und dort schneidet die Grenze durch eine einzige alte Ortslage. Das Bezirksamt Pankow schreibt zu Rosenthal, der Ort sei bis zur Bildung von Groß-Berlin 1920 selbstständiger Gutsbezirk und Landgemeinde gewesen. Der größere Teil seines Territoriums kam damals zum neu gegründeten Bezirk Berlin-Reinickendorf, der kleinere mit dem ehemaligen Gut wurde Pankow zugeordnet. Für ein Objekt auf der Reinickendorfer Seite gilt der Weg über die Teichstraße, für eines auf der Pankower Seite das Gesundheitsamt des Bezirksamts Pankow. Die Postanschrift verrät nicht, auf welcher Seite ein Grundstück liegt.Quelle 18
Eine vollständige Aufstellung der angrenzenden Bezirke veröffentlicht das Bezirksamt Reinickendorf nicht. Wir nennen deshalb nur die beiden Nachbarschaften, für die uns eine Aussage eines Bezirksamts vorliegt, und tragen keine weitere aus dem Gedächtnis nach. Wer unsicher ist, ob eine Adresse noch zu Reinickendorf gehört, prüft sie in der Übersicht der zwölf Berliner Bezirksämter.
Was in Reinickendorf anders liegt als im Rest der Stadt
Befunde aus amtlichen Erhebungen. Keine Schätzung, keine Herleitung.
Reinickendorf umfasst 89,32 Quadratkilometer und hatte am 31. Dezember 2025 nach der Einwohnerregisterstatistik 271.755 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnung, rechnerisch rund 3.040 je Quadratkilometer. Von der Fläche entfallen 54,9 Prozent auf Siedlung, 12,0 Prozent auf Verkehr, 25,2 Prozent auf Vegetation und 7,9 Prozent auf Gewässer.Quelle 19Quelle 20
Grün und Wasser stehen in Reinickendorf mit ungewöhnlich hohen Werten zu Buche. Die Flächenerhebung des Amts für Statistik weist 1.885 Hektar Wald aus, im Wesentlichen den Tegeler Forst, dazu 701 Hektar Gewässer, davon 482 Hektar stehende Gewässer, also im Kern den Tegeler See. Auf Hafenbecken entfallen dort 28 Hektar, der höchste Wert unter den zwölf Bezirken, und auf Landwirtschaft 288 Hektar. Der Umweltatlas zählt daneben 266 Hektar Kleingartenanlagen und 125 Hektar Wochenendhausgebiete. Beim Abwasser ist Reinickendorf vollständig im Trennsystem kanalisiert, einen Mischwasserbereich weist der Umweltatlas hier nicht aus.Quelle 20Quelle 21Quelle 22
Bei der Bebauung liegen Großsiedlung und Dorflage im selben Bezirk nebeneinander. Auf die Bauperiode von 1961 bis 1980 entfallen im Alt-Bezirk Reinickendorf nach dem Umweltatlas rund 25,5 Prozent des Wohngebäudebestands, geprägt durch die Großsiedlung Märkisches Viertel. Die Weiße Stadt von 1929 bis 1931 gehört zu den sechs Siedlungen der Berliner Moderne und steht auf der Welterbeliste. Die Gartenstadt Frohnau wurde größtenteils erst zwischen den beiden Weltkriegen bebaut, in Heiligensee ist nach dem Umweltatlas eine Dorfstruktur erhalten, und in Lübars, Hermsdorf, Konradshöhe und Waidmannslust überwiegen Einfamilienhäuser mit Gärten.Quelle 23Quelle 24Quelle 25
Das sind Ausgangslagen und keine Befallszahlen. Wie viele Meldungen in Reinickendorf eingehen, veröffentlicht weder das Bezirksamt noch das Amt für Statistik. Wir rechnen aus Waldanteil, Uferlänge oder Wohnungsbestand keine Häufigkeit aus und behaupten auch keine Ursache.
Was das Amt sehen will, und was die Meldung kostet
Für die Meldung selbst verlangt das Land keine Unterlagen, und sie ist gebührenfrei. Die Kosten der Bekämpfung trägt die nach der Verordnung pflichtige Person. In welcher Form das Bezirksamt Reinickendorf die spätere Mitteilung über Beginn und Abschluss der Bekämpfung entgegennimmt, veröffentlicht es nicht gesondert, und da die Amtsseite das Thema überhaupt nicht behandelt, gibt es dazu auch keinen Reinickendorfer Hinweis. Es bleibt bei den Wegen aus dem Kontaktkasten der Gesundheitsaufsicht: E-Mail, Telefon oder Post an die Teichstraße 65.Quelle 3Quelle 1
Der Teil, der in ganz Berlin gleich ist: die Verordnung verlangt neben der ersten Meldung eine Mitteilung über den Beginn und eine über den Abschluss der Bekämpfung. Zum Abschluss gehört eine Bescheinigung der Fachkraft über die tatsächlich verwendeten Mittel samt B-Nummer und über das Ergebnis. Ohne sie gilt der Vorgang gegenüber dem Bezirksamt nicht als abgeschlossen. Der Ablauf im Einzelnen steht auf unserer Seite zur Meldepflicht in Berlin.Quelle 26
Was das Landesrecht verlangt
Die Verordnung ist Landesrecht. In Reinickendorf gilt sie in derselben Fassung wie in der Innenstadt.
Die Verordnung zur Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen ist Berliner Landesrecht und gilt in Reinickendorf wie in jedem anderen Bezirk. Ein Rattenbefall ist nach Paragraf 5 Absatz 1 unverzüglich dem Gesundheitsamt des örtlich zuständigen Bezirksamts zu melden, und unverzüglich ist eine Fachkraft zu beauftragen. Für Pharaoameisen, synanthrope Schaben und synanthrope Fliegen gilt diese Pflicht nach Paragraf 9 nur in besonders gefährdeten Einrichtungen. Mäuse, Bettwanzen und Motten stehen nicht in der Verordnung. Welches Tier welche Pflicht auslöst, steht auf unserer Seite zur Meldepflicht in Berlin, und für das eine Tier ohne Einschränkung auf unserer Seite zu Ratten.Quelle 26
Wie wir nach Reinickendorf kommen
Wir kommen nach Reinickendorf. Eine Niederlassung im Bezirk haben wir nicht, die Anfahrt geht von unserer Anschrift in Berlin aus. Wir fahren in alle elf Ortsteile, nach Heiligensee und Frohnau genauso wie ins Märkische Viertel, nach Tegel oder nach Borsigwalde. Wir bekämpfen Ratten in ganz Berlin, also auch in Reinickendorf, und ebenso Schaben, Mäuse und Bettwanzen. Was der nächste Schritt ist und was er kostet, klären wir am Telefon, bevor jemand losfährt.
Sagen Sie, was Sie gesehen haben und wo in Reinickendorf. Die Meldung an das Bezirksamt nimmt Ihnen das nicht ab, aber wir sagen Ihnen, ob sie in Ihrem Fall überhaupt fällig ist.
Fragen und Antworten
Wo melde ich einen Rattenbefall in Reinickendorf?
Beim Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf. Die E-Mail-Adresse lautet gesundheitsaufsicht@reinickendorf.berlin.de, telefonisch erreichen Sie die Gesundheitsaufsicht unter (030) 90294-5068, das Fax steht unter (030) 90294-5049. Die Anschrift ist Teichstraße 65, 13407 Berlin. Dieselben Kontaktdaten weist auch das Serviceportal des Landes als zuständige Stelle für Reinickendorf aus.
Auf der Seite des Gesundheitsamts Reinickendorf steht nichts über Ratten. Bin ich falsch?
Nein. Die Reinickendorfer Amtsseite nennt Schädlinge, Schädlingsbekämpfung oder Ratten tatsächlich an keiner Stelle, sie beschreibt für den Fachbereich das Masernschutzgesetz, die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz und die Aktion Saubere Hände. Dass die Stelle für Schädlingsmeldungen zuständig ist, ergibt sich aus dem Serviceportal des Landes, das für Reinickendorf dieselbe Anschrift, dieselbe Telefonnummer und dieselbe E-Mail-Adresse führt.
Wie heißt die zuständige Stelle in Reinickendorf genau?
Das hängt davon ab, wo man nachschlägt. Die Gliederung der Bezirksseite führt Hygiene, Umweltmedizin und Infektionsschutz. Die Seite des Fachbereichs ist mit Infektionsschutz, Katastrophenschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz überschrieben, so nennt sie auch das Serviceportal des Landes. Der Kontaktkasten auf der Fachbereichsseite ist mit Gesundheitsaufsicht beschriftet. Anschrift und Kontaktdaten sind in allen drei Fällen dieselben.
Welche Ortsteile gehören zu Reinickendorf?
Elf: Reinickendorf, Tegel, Konradshöhe, Heiligensee, Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust, Lübars, Wittenau, Märkisches Viertel und Borsigwalde. Borsigwalde wurde am 24. April 2012 offiziell zum elften Ortsteil erklärt und gehörte vorher zu Wittenau. Für alle elf ist dasselbe Gesundheitsamt zuständig.
Ich wohne am Ritterlandweg an der Grenze zum Wedding. Welches Gesundheitsamt ist zuständig?
Das kommt auf die Hausnummer an. Das Bezirksamt Mitte beschreibt die Grenze seines Ortsteils Gesundbrunnen nach Norden und Osten entlang des Louise-Schroeder-Platzes, der Reginhardstraße, des Ritterlandwegs, der Provinzstraße, der Kühnemannstraße, der Trasse der Nordbahn und des Mauerparks. Nördlich davon ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf zuständig, südlich davon das des Bezirksamts Mitte.
Mein Grundstück liegt in Rosenthal. Reinickendorf oder Pankow?
Beides ist möglich. Das Bezirksamt Pankow schreibt, Rosenthal sei bis zur Bildung von Groß-Berlin 1920 selbstständiger Gutsbezirk und Landgemeinde gewesen. Der größere Teil des Territoriums kam damals zum neu gegründeten Bezirk Berlin-Reinickendorf, der kleinere mit dem ehemaligen Gut zu Pankow. Die alte Ortslage liegt also in zwei Bezirken, und die Postanschrift verrät nicht, auf welcher Seite ein Grundstück liegt.
Meine Hausverwaltung sitzt nicht in Reinickendorf. Muss ich trotzdem dort melden?
Ja. Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt des Bezirks, in dem das befallene Objekt liegt. Für ein Objekt in Reinickendorf ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Reinickendorf zuständig, unabhängig davon, wo der Eigentümer wohnt oder die Verwaltung ihren Sitz hat.
Gibt es für Reinickendorf ein Online-Formular zur Meldung?
Einen Online-Dienst, mit dem sich die Meldung im Browser absenden ließe, weist das Serviceportal des Landes zu dieser Leistung nicht aus. Es führt einen Vordruck mit dem Titel Schädlingsbefall melden. Der Weg zur Reinickendorfer Gesundheitsaufsicht bleibt E-Mail, Telefon oder Post an die Teichstraße 65.
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen
Jede rechtliche und biologische Aussage auf dieser Seite ist belegt. Die Fundstellen stehen hier, damit Sie nachlesen können.
- Bezirksamt Reinickendorf, Gesundheitsamt, Fachbereich Infektionsschutz, Katastrophenschutz und umweltbezogener GesundheitsschutzÜberschrift des Fachbereichs, Aufgabenbeschreibung ohne Erwähnung von Schädlingen oder Ratten, Kontaktkasten Gesundheitsaufsicht, Teichstraße 65 Haus 1, Telefon, Fax, E-Mail, Verkehrsanbindung
- Bezirksamt Reinickendorf, Gesundheitsamt, Übersicht der FachbereicheListe der sieben Fachbereiche ohne Schädlingsbekämpfung, Anschrift Teichstraße 65 mit Haus 1 und 4, Gliederungsbezeichnung Hygiene, Umweltmedizin und Infektionsschutz
- Serviceportal Berlin, Dienstleistung Schädlingsbefall meldenLeistungsbeschreibung, erforderliche Unterlagen, Vordruck, Gebührenfreiheit, Rechtsgrundlage SchädlBekV und die zuständige Stelle für Reinickendorf mit Anschrift, Telefon und E-Mail
- Bezirksamt Reinickendorf, Über den Bezirk, OrtsteileÜbersicht der elf Reinickendorfer Ortsteile
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil ReinickendorfFläche 10,5 Quadratkilometer, 72.902 Einwohner, Verwaltungsgebäude Teichstraße
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil TegelFläche 33,7 Quadratkilometer, 33.439 Einwohner, Tegeler See, Greenwichpromenade
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil WittenauFläche 5,9 Quadratkilometer, 20.460 Einwohner, Namensgeber Peter Witte 1822 bis 1902, Amts- und Gemeindevorsteher des Dorfs Dalldorf
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil BorsigwaldeErnennung zum elften Ortsteil am 24. April 2012, vorherige Zugehörigkeit zu Wittenau, Fläche 2,09 Quadratkilometer, 6.911 Einwohner, Teilung Dalldorfs durch königlichen Erlass vom 14. Oktober 1905 in Wittenau und Borsigwalde
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil Märkisches ViertelSeit 1999 der zehnte Ortsteil, Großsiedlung der sechziger Jahre, Fläche 3,2 Quadratkilometer, im Fließtext rund 50.000 Einwohner, im Zahlenkasten 35.365
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil HeiligenseeUrsprüngliches Dorf auf einer Halbinsel zwischen Havel und Heiligensee, Binnendünenlandschaft Baumberge, Fläche 10,7 Quadratkilometer, 17.681 Einwohner
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil FrohnauAnlage der Gartenstadt von 1908 bis 1910 durch die Berliner Terrain-Centrale, Lage hoch im Norden des Bezirks, Fläche 7,8 Quadratkilometer, 17.151 Einwohner
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil HermsdorfFläche 6,1 Quadratkilometer, 16.678 Einwohner, Naturschutzgebiet Fließtal am Tegeler Fließ
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil KonradshöheGründung 1865, Fläche 2,2 Quadratkilometer, 6.063 Einwohner, Zugehörigkeit von Tegelort und der 1920 eingemeindeten Siedlung Jörsfelde
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil LübarsÄltestes Dorf Berlins mit heute noch betriebener Landwirtschaft, Fläche 5,0 Quadratkilometer, 4.982 Einwohner
- Bezirksamt Reinickendorf, Ortsteil WaidmannslustEigenständiger Ortsteil seit 1945, Fläche 2,3 Quadratkilometer, 10.056 Einwohner
- Bezirksamt Mitte von Berlin, Ortsteil WeddingAngrenzende Bezirke, im Norden Reinickendorf und im Nordosten Pankow
- Bezirksamt Mitte von Berlin, Ortsteil GesundbrunnenUmgrenzung durch die Bezirke Reinickendorf und Pankow im Norden und Osten, Grenzverlauf über Louise-Schroeder-Platz, Reginhardstraße, Ritterlandweg, Provinzstraße, Kühnemannstraße, Nordbahn und Mauerpark
- Bezirksamt Pankow, Über den Bezirk, Die OrtsteileAbschnitt Rosenthal, Teilung des Territoriums bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 zwischen dem neu gegründeten Bezirk Berlin-Reinickendorf und Pankow
- Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistischer Bericht A I 5 hj 2/25, Einwohnerregisterstatistik BerlinStichtag 31.12.2025, Tabelle 11, Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnung nach Bezirken
- Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistischer Bericht A V 3 j/24, Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung in Berlin 2024Stichtag 31.12.2024, Tabellen 1, 2, 7 und 9, Bezirksfläche und Nutzungsarten
- Umweltatlas Berlin, Karten 06.01 und 06.02 Flächennutzung, Ausgabe 2020Stand 31.12.2020, Tabelle 3, Wald, Gewässer, stehende Gewässer, Hafenbecken, Landwirtschaft, Kleingärten und Wochenendhausflächen nach Bezirken
- Umweltatlas Berlin, Karte 02.09 Entsorgung von Regen- und Abwasser, Ausgabe 2022Kartenbeschreibung, Verbreitung von Trenn- und Mischwasserkanalisation nach Bezirken
- Umweltatlas Berlin, Karte 06.12 Gebäudealter der Wohnbebauung, Ausgabe 2016Kartenbeschreibung, Abschnitte zu den Baualtersklassen 1921 bis 1940 und 1981 bis 2000 sowie zur bezirksbezogenen Verteilung der Baualtersklassen
- Umweltatlas Berlin, Karten 06.07 und 06.08 Stadtstruktur, Ausgabe 2020Kartenbeschreibung, Dorflagen und erhaltene Dorfstruktur, Einfamilienhausgebiete
- Landesdenkmalamt Berlin, Welterbe Siedlungen der Berliner ModerneWeiße Stadt, Errichtung 1929 bis 1931, eine der sechs Siedlungen der Berliner Moderne
- Verordnung zur Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen (SchädlBekV) vom 22. April 2026GVBl. Nr. 13 S. 177 bis 180, gültig ab 09.05.2026. Paragrafen 1, 2, 5 und 9
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